Was:       Bericht zur Unification Constellation 2

            Wo:         Paris – Olala

            Wann:    5. – 6. Mai 2001

            Wer:       Na von mir Uli „the Cockie" Escherich

 

 

Hallo Mädels,

 

hier ist wieder Ulis Convention Bericht. Da ich ja morgen zum Leidwesen von Julie & Robert nach Thailand entschwinde und ich Euch nicht nachher noch mit Fehlern verwirren will wie: Traf Robert am Strand (hä, was – wo?) – hier der Bericht am PC von Ingrid geschrieben.

 

Natürlisch kann ich nicht alles erzählen, weil ich wieder einmal Terminstress hatte.... Bettina, Julie, Antje und Jana sind bereits „pünktlich" am Freitag angerauscht. Ich hatte am Samstag erst mal einen Rollerblade-Jetlag (war mit Franz und Bernhard weg und erst um 3:45 Uhr im Bett – jawohl), als der Wecker um 8.30 Uhr geklingelt hat. Oh, wo bin ich, wer bin und warum bin ich? (Die 3 essentiellen Fragen nach so einer Nacht). Jedenfalls startete ich den Packversuch mit nur 10 % meiner üblichen Gehirnkapazität – uff, das ist nicht leicht.

 

Also, 1 Tasche für Paris, ein Koffer für Thailand etc. pp. Um 11.30 Uhr hatte ich das Haus in Unterholzham fröhlich pfeifend verlassen und laut gerufen „Paris! J’arive!" (Bettina, ich weiß – grammatikalisch bin ich noch eine Niete). Aber zuerst war da das Sommerfest bei Renate – um 16.45 Uhr habe ich das Haus meiner ehemaligen Chefin wohlgesättigt verlassen (sollte ich ahnen, dass das für die nächsten 3 Tage die letzte richtige Mahlzeit wird?).

 

Leider kam ein Gewitter auf und die Fahrt zum Flughafen hat sich als halber Todeskampf gestaltet (der schwere Regen hat mir voll die Sicht geraubt). Um 18.00 Uhr in die Parkgarage gefahren – Parkplatz gefunden – raus aus dem Auto, hin zum Lift und erst mal einchecken. „Sie haben noch 20 Minuten zum Boarden" – sagte die freundliche Dame vom Lufthansi. Uli – Hilfe Du hast noch keine Knete! Schreck – runter zum Z-Bereich (diese Wege, soooooo weit und ich keine Zeit mehr). Also ich gespurtet – Reisbank gefunden – Devisen eingekauft. Auf die Uhr geschaut – Scheiße die boarden seit 5 Minuten. Also wieder rauf – und gelaufen und gelaufen – Fitnesstraining a la Robert Beltran. Mit wehendem Ticket und schwer schnaufend bin ich dann am Gate zusammengebrochen und habe nur schwach gejapst: „Ich muß da noch mit...!" Die Stewardess meinte nur: „Glück gehabt, der Bus wollte gerade fahren." Ich war sooooo froh, als ich zwischen 40 braungebrannten Franzosen im Flugzeug saß.

 

Meine freundlichen Nachbarin hat mit gleich mit Traubenzucker und Kaugummi versorgt. Der Flug war schön kurz und das Sandwich was für Zahnlose – naja....

 

Und dann endlich – Touch down Paris. Robert isch komme! Am Gebäckband habe ich noch Bettina angerufen, die mir gesagt hat, das ich was versäumt habe, es viel zu erzählen gäbe und wir uns am L’Arc de Triumphe treffen..... Also Tasche geschnappt, einen Taxifahrer gekidnappt und Captain Uli unterwegs in fremden Landen. Jetzt spreche isch fast perfectmon franzais und kann auf Zairisch grussen – tja, man lernt was, wenn man wegen Robert reist – hähä.

 

Nun – um ca. 21.00 Uhr stand ich mit einer Riesen Ladung Schoki unter diesem Triumphbogen. Es war kalt, es hat gezogen wie Hechtsuppe – nein, falsch – wie Haifischsuppe! Brrrr und weit und breit keine RABs! Ich habe nach 30 Minuten meine Socken rausgesucht, meine Lippen liefen blau an und habe fast jedes kleine Mädchen mit Julie angesprochen. Dann habe ich Bettina angerufen – Julie meinte, sie hätten Probleme ein Taxi zu bekommen.

 

Nach weiteren 30 Minuten – klirrte meine Nase schon beim Schneuzen – immer noch keine RABs. In meiner Verzweiflung habe ich die Namen der gefallener Helden auswendig gelernt – „Lambrouse, Bernard, etc..." Dann rief meine Freundin an und meinte: „Kann ich mit Dir über Thailand sprechen?" „Ingrid, ich sitze unter dem L’Arc de Triumphe das wird teuer." „Wo?" „Ich bin in Paris!" „Oh, na dann bis Montag!".

 

Nachdem auch meine Hoffnung eingefroren ist und ich mich schon im Delirium mit Robert unterhalten habe, kamen Jana und Julie endlich auf mich zu. Bettina, das bekommst Du noch auf den Grabstein gemeißelt – versprochen! 90 Minuten am L’Arc de Triumphe!!!!!!

 

Aber dann ging‘s richtig los – wieder vereint und in einem Lokal am Champs Elysee langsam wieder aufgetaut – hat Uli der Truppe das „Lachen" gelehrt. Mensch, wir waren ganz heiser vor Lachen und aus dem Lokal sind wir nur nicht geschmissen worden, weil wir was gegessen haben.... LOL.

 

Am Tisch habe ich erfahren, das Robert Sonja geküßt hat und Julie das Programm weggenommen hat (ja, er hat es ihr wieder gegeben), aber Uli hat Rache geschworen – so ein kleines Mädchen einfach so von hinten überfallen. Robert dass ist nicht die feine Azteken-Schule!

 

Ich war schon super gespannt auf Sonntag – uhhh, Robert hat Freilauf, na dann!!!!!

 

Nachdem sich Jana mit mir und Antje (wir haben abwechselnd den Regenwald niedergesägt) die Nacht um die Ohren geschlagen hat, sind wir nach einen guten Frühstück und einer Schokoladen- und Lachsession auf Bettinas Zimmer erst später zur Convention gegangen. Julie hat mir beigebracht, dass ich mit einem Schal auch Dressurgehen kann – ich befürchte, dass ich bei den Beiden im Stall lande, wenn ich zu Besuch komme. Jedenfalls weiß ich jetzt auch, wie sich Julies Pony so fühlt (ächz)....

 

Als wir angekommen sind, war von Robert keine Spur – naja, dann halt nicht Monsieur Beltran – Du hast mal wieder keine Ahnung, was Dir entgeht! Hehehe...

 

Jedenfalls mußte ich mal zur Toilette und da habe ich besagte Sonja getroffen (oho, veilchenblaue Augen und blond und hübsche Figur – ja, Robert äußerlich ist die genehmigt und nett war sie auch noch....). Jedenfalls haben dann Jana und ich uns dann mit Sonja und ihrem Freund gut unterhalten. Irgendwie war mein Lachen permanent zu hören (die Franzosen haben bestimmt gemeint, die nimmt was. Recht habt Ihr – eine Priese Robert und ich bin high – glucks). Von der Con kann ich jetzt nur erzählen, dass es kein großer Raum war – so Platz für ca. 200 Leute. Die Franzosen waren eigentlich ganz nett. MOOD war auch da – aha, jetzt kenne ich die auch mal.... Es gab Kopfhörer für diejenigen, die kaum Englisch sprechen, der Händlerraum war auch übersichtlich und das Publikum war eigentlich gemischt.... So eine kleine Con ist viel gemütlicher als, die Fed Con. Muß ich Dirk noch erzählen....

 

Irgendwann habe ich dann auf Bitten einer einzelnen Dame (Jana...) nach unzähligen Lachern den Witz von Mario und Maria erzählt (den muß man leider live hören – sorry girls). Ich knie am Boden vor Sonja und Jana und bin voll in Fahrt und dann sagt Jana nur noch „Psst Robert!" – ich natürlich nix gecheckt – man soll mich nie bei Monologen unterbrechen - grrrr. Sonja hat auch so komisch geschaut und dann ist wohl Robert an mir vorbeigeschlichen und ich hab nix gemerkt. Das ist ja wohl unverschämt.... Mr. Beltran, wir müssen uns da mal über Höflichkeit Fans gegenüber unterhalten – grummel.....komm‘ Du mir nur nach Deutschland (erhebt die Fäuste – dann kann Dir Bettina auch nicht mehr helfen)....

 

Nach der großen Verspätung (er war für 16.00 Uhr geplant) fing das Panel so um 17.00 Uhr an. Ich habe mich dann neben Sonja gesetzt (sorry, Mädels – aber ihr wisst ja schon warum :o))....

 

Sonja meinte noch, dass mir das gefallen würde – Robert wäre eine Show auf der Bühne. Okay, mal sehen und ich war schon gespannt..... Nach mehrmaligen Fipsen und Brummen (mit meinem Zwischenruf „Beam him down Scotty!") war es dann auch schon soweit. Der Moderator meinte, dass jetzt Applaus gefragt sei, denn der Star der jetzt kommt sei etwas scheu..(hä, meinte er Robert?). Und dann kam er auf die Bühne – ohhhh Robert live und in Farbe (und in Stereo – hehe, wegen der Leinwand im Hintergrund)... er blickte auch etwas scheu in das Publikum und dann kam seine Waffe! Mundwinkel nach oben – Grübchen in die Wangen – oohhhh – Mädels, wenn da nicht mindestens noch 8 Reihen und 60 Franzosen zwischen uns gewesen wären.... (hier ist genug Platz für Eure – hoffentlich nicht so versaute – Phantasie)....

 

Er hat sich gleich von seinem Doppelgänger auf der Leinwand erschrocken – süß! Zu Beginn hat er mal (schlau wie er nun mal ist) gleich mal durchgefragt, wer am Samstag schon mal da war und wer denn neu sei.... Hmm, die Samstagler waren in der Überzahl! Leider konnte ich mir die Reihenfolge der Fragen nicht merken, aber so ungefähr lief dann die Stunde ab:

 

Er wurde von einer Französin (hatte einen supersüßen Akzent) gefragt, daß Chakotay ja mal mit Janeway „alone" auf einem Planeten gewesen wäre und warum es da zu keiner Beziehungskiste kam? Da kam es wieder – dieses Lächeln (würde Obelix jetzt jedesmal sagen und einen Doppelseufzer dranhängen)! Er mußte 2 x nachfragen, wahrscheinlich weil ihm so gut gefallen hat, wie sie „alone" sagte. Dann meinte er, daß nur eine Französin „alone" so sexy klingen lassen könnte (Robby, du Charmeur!) Also Janeway wäre eher am Affen interessiert gewesen. Hmm, den Affen oder Chakotay als Affen....?

 

Auf die Frage, wenn er von den weiblichen Darstellerinnen am liebsten hätte, hat er wieder zuckersüß gelächelt und gemeint, da gäbe es jetzt nicht viel Auswahl – Jau, Recht hast Du! Auf der ganzen Voyager gibt’s ja nur 5 Frauen – wer zur Hölle schreibt diese frauenfeindlichen Drehbücher! Kate Mulgrew mal nicht, die würde ihn rumkommandieren („she is bossing people around") – klar, wenn er ihr einen Donut holen muß (Robert, man merkt, dass Du noch nicht verheiratet warst – so läuft das nun mal ;o) ) B’Elanna & Chakotay wären für Ihn auch ein schönes Paar gewesen und dann stand da so ein halber Borg auf der Bühne. Auf den ist er dann zugegangen und fragt so verzückt: „Female or Male?" – hehe der Gesichtsausdruck war klar. Ja, Seven of Nine wäre auch noch eine gute Wahl gewesen. Zwischenruf aus dem Publikum – „what about Kes". Rückfrage: „Kes or Jennifer?" Rückruf: „Both". Antwort: „Kes – hmm, too young. Jennifer, (Lächeln) too young." Was hat Manu wegen dem Schaf erzählt? So jungen können die Schafe ja dann doch nicht gewesen sein.....

 

Nächste Frage: „Robert, was hältst Du von Deinem Status als einer der sexiest Schauspieler bei Star Trek?" Robert schaut irritiert und dreht sich um (dieser Hüftschwung – seufz), schaut auf die Leinwand und entdeckt, dass seine Pflegeanleitung (Nein, nicht SEINE, sondern die des Pullovers!) rausragt. Schade, ich bin Kurzsichtig – also keine Detailinformationen! Die hat er dann elegant in den Kragen gestopft, sich umgedreht (wieder diese Eleganz – doppelseufz) und gesagt: „Naja, sexy...., das sehe ich jetzt nicht so..." Hilfe, wo ist der Pheromonabweisende Blumenkranz!

 

Dann kamen noch ein paar Fragen über seine Shakespeare-Erfahrung. Ob sich durch seine Rolle der Status der Indianer in USA verändert hat. Hier hat er gesagt – klares Nein und sich über die Politik geäußert – naja, Bush scheint er jetzt nicht gewählt zu haben. Irgendwie kam auch gut durch, dass er über seine Arbeit beim Fernsehen nicht so zufrieden war.

 

Über den bevorstehenden oder nicht bevorstehenden Galaxy Ball konnte er auch nichts sagen. Einziger (meiner Meinung nach) großer Patzer in dieser Ausgezeichneten Kür – kam auf die Frage. „Robert was hältst Du vom Französischen Film und mit welchem Regisseur würdest Du gerne zusammenarbeiten ?" (Achtung, Robert man sollte Schlittschuhe anhaben, wenn man sich aufs Eis wagt). „Der französische Film ist einer der besten und......da gibt es eine Regisseurin (tja – ups ausgerutscht...wie hieß die denn???) Aber die Franzosen sich höfliche Menschen und haben Robert elegant aufgesammelt und ihm nicht nur Filme sondern auch Namen zugerufen.

 

Oh, ja da war noch die Sache mit Dominique... hehe.... Also, da wollten sich 2 rausschleichen (man sollte nicht direkt an der Bühne vorbeischleichen!!!!) und da hat er sie abgefangen. Wohin sie denn wollten, er wäre noch nicht fertig. Die beiden sagten, sie müßten nach Nizza. Da meinte er, ach so und grüßt mir Dominique – Süd-Nizza. Nettes Mädchen..... Unqualifizierte Frage aus dem Publikum: „Is Dominique a man or a woman?" „A woman of course!"

 

So das wars im großen und ganzen. Ich bin nach wievor der Meinung, dass er keinen guten Tag hatte, zumal er gleich als erster nach der Closing Ceremony von der Bühne gegangen ist.

 

Tja, dann haben wir wieder gequatscht und dann kam die Autogramm-Session. Ich habe mich mit Absicht zu Sonja gestellt – wußte ich doch dass ich die Innung blamieren werde. Ich ging nämlich als Uli „the cockie" in die RAB-Fangeschichte ein.......

 

Also, ich habe mich brav angestellt und mich in der Schlange mit Sonja und ihrem Freund unterhalten. Er hat dann auch den Vorschlag gemacht, dass er mich mit Robert fotografiert (super Uli hat nämlich den Fotoapparat im Zimmer liegen lassen). Nach einem Küsschen von Venus (einer ganz süßen Hündin) bin ich dann auf die Bühne.

 

Mein fester Vorsatz „Unterschrift von allen auf das Programm – wichtig oder nicht!" – also habe ich ganz vorne schon für Lacher gesorgt. Leider konnte ich mir den Namen der beiden Damen nicht merken (Bettina, kannst Du das machen) – ich nenne sie mal die dunkle und die blonde. Die Dunkle hat über den Tisch gerufen, dass eh nur alle wegen Robert kommen (da hat er sich einen gegrinst und weiter unterschieben). Ich natürlich laut gesagt: Gar nicht war – hier bitte Unterschrift (strahl)... Sie hat auch erzählt, dass sie mal auf einer Con über 2.000 Unterschriften geleistet hätte und am nächsten Tag noch ein 3stündiges Gitarren-Konzert. Am Abend kam sie nach Hause und machte Pasta (Lasagne) und dann wäre sie so fertig gewesen, dass.... Die Blonde hat gelacht und dazwischengerufen: ...Du hast sie unterschrieben, bawaaahahaa" Alle haben mitgelacht – die Dunkle mitgelacht und gemeint, nein sie hätte einfach nicht mehr weitermachen können, weil sie eine Sehnenscheidenentzündung hatte.

 

Tja, dann wurden wir auch schon wieder von der Security weitergeschupst und Robert muß schon gedacht haben „Hoffentlich geht die an mir vorbei..." (Nein, Robert ich hatte den festen Entschluß auch eine Unterschrift von Dir zu bekommen....). Bei der Blonden (war von der Classic) stand dann ein Typ mit Plätzchen, die sie mit Genuß gefuttert hat. Mir hing der Magen in den Knien und ich habe ihr das Programm hingelegt, meinen Namen gebrabbelt, hungrig auf die Dose gestarrt und einfach gefragt, ob ich auch einen haben könnte. Foul Uli, Robert war der nächste zum Unterschreiben – könnt ihr Euch jetzt denken, warum Robert bei den Worten Ulrike und Cockie einen Lachkrampft bekommt? Nein, na dann lest weiter...

 

Ich beiße ab (nur ein petite Stück) und gebe mein Programm an den Typen neben Robert und frage zuckersüß nach einer Unterschrift. Der schaut hilflos rum und sucht einen schreibbaren Stift – tja, den nächsten hatte Robert in der Hand und ich habe so entschlossen geschaut, dass er mir die Unterschrift nicht verweigern wollte. Robert hatte gerade den Strich unter Robert Beltran gemacht, da hat er ihm den Stift aus der Hand gezogen, sich entschuldigt, auf mich gedeutet und angesetzt das Programmheft zu unterschreiben. Robert war nicht nur sprach-, sondern auch noch stiftlos – hehe sozusagen entwaffnet – prust. Diese Pause habe ich genutzt und den restlichen Keks in den Mund zu schieben.

 

Jetzt hat dieser Franzose aber schneller geschrieben als ich kauen konnte und ich habe mit vorgehaltener Hand, schwer kauend und schluckend Robert das Bild hingehalten auf den Stift geschielt und gebrabbelt: „Sorry, need to swallow first – don’t want to be impolite..." Dieses Lächeln und ich konnte nicht zurücklachen, weil ich sonst den Keks verloren hätte, der mittlerweile 3x so groß aufgequollen war. Mittlerweile hatte Robert seinen Stift wieder und ich hatte den halben Keks geschluckt. Dann kam die Frage: „Your name?" Schluck, lächel – „Ulrike". Doppelte Fragezeichen auf seinem Gesicht, aber er unternahm gleich den tapferen Versuch den Namen niederzuschreiben. Und da stand dann „Ulicka" – ehm, sorry Robert without „c" (das da kein „r" stand habe ich übersehen). „Oh, this is an „e"." „Ups, completely wrong..." Sein hilfloser Gesichtsausdruck war entzückend – ja, Uli quält ihn!!!!! Ich schallend gelacht und gesagt, „I know that’s complicated – blame my mother... oh, just write Stephane.." (er hatte wohl am Samstag seeeehhr viele Stephanes zur Unterschrift – glucks). Nein, Mr. Beltran ist hartnäckig und ich mußte buchstabieren – gut Robert, also hier die Version für Anfänger (die Mädels hatten das sofort drauf). Ich also: U L R I K E. Dann wiederholt er das auch noch mit spanischen Akzent – Bettina, ich mußte mich so beherrschen. Ich nicke und strahle und er strahlt und schreibt. Ah, ich hatte das Autogramm....

 

Uff, schon wurde ich wieder weitergeschubst. Dann kam Sonja dran und sie hat dann nach der Unterschrift kurz mit mir gesprochen, da sagt Robert mit Blick auf uns „Something wrong?" Ich denke: „???" und lüge: Sonja wollte mich noch zu einem Foto mit Dir überreden. Er – na klar... Da wieder ein Schubser und ich stand vor den Klingonen. „Sorry, Robert" rufe ich über den Tisch und wühle im Programm – seufz (immer dieser Stress) wer ist jetzt wer??? Ich finde den Richtigen und lege es hin. Da sehe ich aus den Augenwinkeln wie Robert gerade eine Box mit Voyager-Bausatz unterschreibt. Ich kann natürlich meine Klappe nicht halten und rufe zu dem Fan: „Don’t throw that way.." Robert prustet los und strahlt mich wieder an.... Hehe, wenn ich so weitermache, bekomme ich Hausverbot....

 

Tja, dann war ich aber weg und die ganze Sache erst mal vergessen. Dank Julie „mußte" ich dann doch noch zum Fototermin anrauschen. Wenn Sonja mir das Foto schickt, kommt’s auf die RAB.

 

Tja, Robert wird mich bestimmt nicht vergessen – grins (Stichwort Cockie und Schreiber) und die anderen auch nicht. Jedenfalls gingen die Lacher mit mir über den ganzen Tisch.... Bettina nimmt mich bestimmt nie mehr mit.......

 

Jetzt ist es aber wieder so lange geworden – deshalb jetzt die Kurzfassung:

 

Nach der Con gings zum Tour Monparnasse – schicke und lecker essen und den Eifelturm betrachten.

Bett – einschlafen so um 3.00 Uhr. Jana und ich habe gemerkt, dass wir so nicht alt werden, aber bestimmt bald alt aussehen LOL:

Am nächsten Tag aufgestanden – Janas Koffer gequetscht. Julies Identität gesucht (Robert hat sie geknutscht und da hat sie – so haben wir erst geglaubt – den Kinderausweis verloren). Sie hat so geweint, weil sie nicht nach London mitdurfte ohne Ausweis. Aber Engel und Jana sei dank – haben wir den Wisch wiedergefunden.

Mit dem Taxi zum Montmatre gefahren und dann der Abschied.... schneuz, schnief...

 

Jana und ich haben Bettina und Julie zurückgelassen...... und sind Richtung Flughafen....

 

Ich habe stimmt was vergessen, aber das ist eigentlich mal alles, was mir einfällt. Es ist auch schon wieder 1.30 Uhr und es sind schon wieder so viele Seiten.

 

Ich grüße Euch mit dem Sittich-Gruß und wünsche den Londonerinnen soviel Spass wie wir Pariserinnen hatten (geht zwar nicht, weil ich in Thailand bin – LOL, aber gebt Euch Mühe)...

 

Laßt bloß die Plätzchen zuhause!!!!!!

Uli „the Cockie"

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