Kalifornien- und Galaxy Ball-Bericht
von Bettina
15.11.2001
Nun bin ich wieder im für die Jahreszeit viel zu kalten Südfrankreich und kann es schon fast nicht mehr glauben, dass ich mich letzte Woche um diese Zeit noch im sonnigen Kalifornien am Pool geaalt habe. Wir hatten einen traumhaften Urlaub in den USA, und den haben wir nicht nur dem schönen Wetter zu verdanken, sondern vor allem auch den netten Mädels, mit denen wir so eine tolle Zeit hatten. Euch erst einmal ein ganz herzliches Dankeschön!
Dann will ich mal mit dem Beginn unserer Reise anfangen, dem Flug nach Los Angeles am 3.11.01. Julie und ich hatten ja schon eine ganze Woche in Deutschland verbracht und machten uns frisch ausgeruht an diesem Samstag morgen auf die Reise. Meine Eltern waren so nett, uns zum Frankfurter Flughafen zu bringen, von wo unsere Air France Maschine startete, die uns über einen Zwischenstopp in Paris nach Los Angeles bringen sollte. Ein klein wenig mulmig war uns doch zumute, waren ja gerade am Abend zuvor die eventuell geplanten Anschläge auf die kalifornischen Brücken bekannt geworden. Aber am Flughafen verliefen alle Kontrollen, so genau sie auch waren, in entspannter Atmosphäre, und auch im Flugzeug waren alle recht locker, was sich dann auch auf uns übertrug, so dass wir in freudiger Erwartung unserer Ferientage in L.A. eintrafen. Der Behindertenbetreuungs-Service klappte auch hervorragend, und ein netter Flughafenangestellte schleuste uns durch alle Kontrollen. Das Wetter war nicht gerade berühmt, etwas regnerisch und diese vom Meer her kommende Feuchtigkeit, die wir auch hier in Südfrankreich manchmal haben. Julie meinte gleich: 'Ich rieche das Meer, und es riecht genauso wie bei uns zu Hause.'
Nach einem schnellen Essen im Restaurant unseres in der Nähe des Flughafen gelegenen Hotels, fielen wir erschöpft in unsere Betten, und als wir uns am nächsten Tag gegen Mittag ausgeruht auf den Weg zur Leihwagenfirma Alamo machten, hatte Julie schon an alle ihre deutschen und französischen Freundinnen Ansichtskarten geschrieben. Bei Alamo bekamen wir reibungslos unseren für amerikanische Verhältnisse kleinen Leihwagen ausgehändigt, und dann rief ich Jana auf ihrem Handy an (ich hatte mir eine Calling Card gekauft). Jana, Uli und Vreni sollten ja gegen Mittag landen, und tatsächlich erreichte ich Jana auch sofort: 'Wir sind schon im Shuttlebus'. Na prima! 5 Minuten später waren sie auch schon da und wir fielen uns in die Arme. Die 3 bekamen dann ebenfalls ihren Leihwagen, ein etwas größeres Modell, und wir fuhren auf den Freeway 405 Richtung Süden, nach Escondido bei San Diego, wo Uli uns ein traumhaftes Feriendomizil besorgt hatte. (Uli, das werden wir dir immer danken!)
Wir schafften es dann auch, noch vor dem Dunkelwerden im Welk Resort anzukommen, wo wir eine riesig große und super ausgestattete Ferienwohnung bezogen. Nachdem die Zimmer verteilt waren (Jana und Uli nahmen das Zimmer mit den Einzelbetten, Julie und ich das mit dem Doppelbett und Vreni schlief auf der Schlafcouch im Wohnzimmer) ging es noch zum Einkaufen in einen nahegelegenen Supermarkt und schnell zum Hamburger-Essen in ein Fast Food Restaurant (nein, diesmal nicht McDonalds, den haben wir auf die Schnelle nicht gefunden *g*). Spät wurde es an diesem Abend nicht. Die Mädels waren von der Reise geschafft, und auch Julie und ich hatten immer noch mit dem Jetlag zu kämpfen.
Auf dem Weg nach San Diego
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Julie und unser Leihwagen
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Im Welk Resort - |
unser tolles Feriendomizil |
Am nächsten Morgen weckte uns eine strahlende kalifornische Sonne, und wir machten es uns erst mal an und in einem der 6 Pools des Resort gemütlich. Dort hätte man fast den ganzen Tag verbringen können, aber Jana zog es auf Erkundungstour ins nahegelegene San Diego. Julie und ich blieben noch ein bisschen länger am Pool, erkundeten die Shoppingmeile des Resort (es ist wirklich eine kleine Stadt) und folgten dann den anderen nach San Diego, Old Town, wo wir uns später zum Essen in einem mexikanischen Restaurant trafen. An dieser Stelle muss ich einfach mal meiner Tochter ein großes Lob aussprechen. Die ist die beste Kartenleserin, mit der ich es je zu tun gehabt habe. Ohne sie würde ich jetzt noch verzweifelt irgendwo in San Diego oder L.A. mit dem Auto herumirren.
Auch am Dienstag lockte uns die Sonne wieder an den Pool, und wir beschlossen, den ganzen Tag dort zu bleiben und zu relaxen, zumal wir auch noch einige nette Amerikaner kennenlernten, und es besonders der smarte Greg den Mädels angetan hatte. Er war aus San Diego und gab uns Tipps, was wir uns unbedingt alles ansehen müssten. Leider war die Woche dafür viel zu kurz; das nächste Mal sollten wir wohl doch besser gleich 14 Tage einplanen. Abends aßen wir im Resort-Restaurant, das auch höheren Ansprüchen Genüge leistet und fuhren dann noch kurz nach Escondido, dem kleinen Städtchen in der Nähe des Resorts, auch der Suche nach einem Internetcafe, um den Zurückgebliebenen mal einen kleinen Zwischenbericht zu geben; aber wir wurden leider nicht fündig an diesem Abend.
Julie im Pool |
Bräunen unter kalifornischer Sonne |
Pool mit Blick auf die Berge |
Essen im Resort-Restaurant |
Nach dem Ruhetag am Dienstag hatten wir für Mittwoch einen Aktionstag geplant und fuhren nach San Diego, um dort SeaWord zu besuchen. Leider waren wir weder Firefighter, Policemen noch Paramedics, also keine 'American Heroes', und mussten daher den vollen Eintritt von fast 40$ berappen. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt, und die Delphin- und Killerwal-Shows waren wirklich toll. Auch wurde der ganze Trip für mich nicht zu anstrengend, da man am Empfang Rollstühle leihen konnte, und Julie sich einen Spaß daraus machte, mit mir Rollstuhlrennen zu veranstalten. Manchmal blieb mir gar nichts anderes übrig, als die Augen zu schließen und zu hoffen, dass sie mich in keine Menschenmenge reinsteuerte. *g*
Für den späten Nachmittag dann hatten die Mädels auf flehenden Wunsch meiner pferdenärrischen Tochter beschlossen, sich alle in den Sattel zu schwingen, und einen Ausritt entlang der mexikanischen Grenze zu machen. Wir fuhren also zu einer Ranch, wo Uli (unsere perfekt englisch sprechende Reiseleiterin:-)) uns schon vorher telefonisch angemeldet hatte. Ich blieb natürlich am Boden, da es keinen Kran gab, der mich in den Sattel hätte heben können, aber die Anderen schwangen sich tapfer auf ihre Pferde, was ich dann dokumentarisch mit diversen Kameras festhalten durfte. Da die Pferde recht zahm waren, verlief der Ausritt auch ohne Zwischenfall, nur für Julie hätte das Ganze ruhig etwas wilder zugehen können. Aber ich glaube, die anderen Reiterinnen waren recht zufrieden mit der Gemächlichkeit ihrer Reittiere, zumal man ja auch im Dunkeln erst zurückkam.
Besuch in Seaworld |
in San Diego |
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Dann kam der Donnerstag, Julies und mein letzter Tag im Welk Resort, und in der Logik unserer Abfolge von abwechselnd Ruhetag und Action, hatten wir beschlossen, diesen Tag ganz unser Schönheit zu widmen. *g* Ich war am Dienstag im Resort beim Friseur gewesen, und hatte festgestellt, das dieser in einen Beauty Salon integriert war, was Uli gleich auch die Idee brachte, wir könnten ja während dieser Ferien auch mal was für unser körperliches Wohlbefinden tun. So hatten wir uns alle zur Massage, Gesichts- und Nagelpflege angemeldet, und verbrachten den größten Teil des Tages in dem Salon, wo wir auch mit Getränken versorgt wurden, eine bestellte Riesenpizza verdrückten und es uns gut gehen ließen. Jana und ich fuhren nur kurz zwischendurch nach Escondido, da wir mittlerweile erfahren hatten, dass es einen Internetzugang in der Bibliothek gab. Wir konnten also endlich unsere Mails abschicken und das mittlerweile gepostete GB Programm ausdrucken. Und gekostet hat das Ganze überhaupt nichts; die Internetbenutzung ist dort kostenfrei. Nur als wir dann ganz glücklich über diese Kostenersparnis die Bibliothek wieder verließen, da traf uns bald der Schlag. Hatte doch ein netter Escondido-Policeofficer uns einen Strafzettel über 25$ an den Wagen geheftet, da wir in der Nähe des Feuerhydranten geparkt hatten. Ja, ja, 'law and order' funktioniert gut in Amerika. *g*
Am Freitag morgen packten Julie und ich unsere Siebensachen zusammen, da wir am Abend in L.A. im Sheraton Universal, dem Galaxy Ball Hotel, einchecken wollten. Aber erst ging es noch nach Disneyland; Anaheim lag ja auf dem Weg und dort hatten wir uns mit Uta und Heidrun verabredet, die am Donnerstag Abend heil in L.A. gelandet waren, wie sie uns per SMS mitgeteilt hatten. Julie und ich fuhren getrennt von Jana, Uli und Vreni los, die eine andere Strecke nahmen, aber wir kamen nur kurz hintereinander in Disneyland an, wo Heidrun und Uta schon auf der Mainstreet in der Sonne saßen und auf uns warteten. Es war ja unser zweiter Besuch in Disneyland, wo Julie letztes Jahr mit Sabine (K'Laus) schon sämtliche Attraktionen unsicher gemacht hatte. Allerdings kann ein Kind wohl nie genug davon bekommen, und so zog sie Jana, Uli und Vreni hinter sich her, während ich es mir mit Heidrun und Uta in der Sonne gemütlich machte. Wir fuhren auch noch mit der Bahn um das gesamte Gelände und hatten wirklich unseren Spaß. Nach der Parade fuhren Jana, Uli und Vreni ins Welk Resort zurück, von wo aus sie erst am nächsten Morgen nach Hollywood kommen wollten. Uta und Heidrun machten sich auf nach L.A., um ein Motel zu suchen, und Julie und ich fuhren ebenfalls nach Los Angeles, wo wir nach ein bisschen Suchen (wir waren zuerst in den Universal Studios gelandet) auch das Sheraton Universal Hotel fanden.
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Im weihnachtlich geschmückten Disneyland |
Endlich alle Mädels vereint! |
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Kaum in der Hotelhalle des Sheraton angekommen, stürzten sich schon Rigel und Judy auf uns, um uns willkommen zu heißen, und als nächstes wurden wir von Sabine (K'Laus) begrüßt, die mit ihrer Freundin seit Mittwoch in L.A. und kurz vor uns im Hotel eingetroffen war. Später trafen dann Antje, Sabine und Danny ein, die gerade erst aus Deutschland angekommen waren, und direkt vom Flughafen kamen. Nach einem kleinen Rundgang ums Hotel landeten Julie und ich wieder in der Hotelhalle, wo man schon von weitem hören konnte, dass andere Robert Beltran Fans von der ORB und RBEB eingetroffen waren. *g* Das war ein Geschnatter und Lachen, und ich zog es vor, mich lieber erst mal hinter einem dicken Busch in der Bar niederzulassen, um nicht gleich entdeckt zu werden. Allerdings hatte ich die Rechnung ohne Julie gemacht. Neugierig wie sie ist, lief sie natürlich durch die Gegend und schon gab es Schreie von den Robert-Anhängerinnen: 'Julie!!! Nice to see you! Where's your mom?' Da blieb mir ja wohl nichts anderes übrig, als hinter meinen Busch hervorzukommen, und ich wurde dann von Elena, Cat und den anderen lebhaft begrüßt. Annie aus Rom, die wir schon vorher in der Hotelboutique getroffen hatten, hatte uns schon eindringlich darauf hingewiesen, dass auf Zimmer 1428, Doreens Zimmer, die große Party steigen würde, und wir sollten doch unbedingt dort vorbeikommen. Das taten wir dann auch, und zwar mit Antje, die sich mittlerweile wieder zu uns gesellt und uns ihre Freundin Beate vorgestellt hatte. Allerdings blieben wir nicht lange, da man es selbst in einem amerikanischen, also relativ großen und gut klimatisierten, Hotelzimmer mit 30 oder mehr Frauen nicht lange aushalten kann; es war einfach zu laut uns zu heiß, und wir wollten ja auch am nächsten Morgen für den Galaxy Ball fit sein.
Am Samstag morgen um 9.00 Uhr trafen wir uns dann mit Heidrun, Uta, Jana, Uli und Vreni in der Hotelhalle und gingen gemeinsam zum von Elaine organisierten GB Frühstück. Wir hatten, wie besprochen, alle unsere No-Fans T-Shirts an und ernteten natürlich allerhand lustige Kommentare. Am lustigsten war das Gespräch mit einem Paar, die wirklich nicht wussten, wer der Typ auf unseren T-Shirts war. Die Frau las den Text: I'm a No-Fan. Only here by accident. Who is that guy? Und fragte dann wirklich: 'Who is that guy?' Da sie Robert nicht kannte und also auf dem Foto nicht erkannte. Worauf wir meinten: 'We don't know. Because we are no fans.' *g*
An den für die RBEB reservierten Tischen trafen wir Jannie, die Listmom, die uns herzlich begrüßte und sich alle deutschen Gruppenmitglieder von mir vorstellen ließ. Sie ist wirklich eine ganz Liebe und ich freute mich sehr, sie wiederzusehen. Später gesellten sich Antje und Beate noch zu uns, und wir machten uns auf, uns registrieren zu lassen. Al Organisatorentisch begrüßte uns Bridget, die ja auch die Random Flight Cruise mitorganisiert hatte und Julie und mich erkannte, ganz herzlich. Wir bekamen einen grünen Stempel mit Stern auf die Hand gedrückt und unsere Tischnummer auf die Eintrittskarten geschrieben. Dank Josettes Engagement hatte es tatsächlich geklappt, und wir saßen alle an einem Tisch.
Im noch spärlich besetzten Raum fanden wir gute Plätze ziemlich weit vorne, links von der Bühne, und brauchten auch nicht lange zu warten, bis Robert kam und alle Gäste begrüßte. Ich habe ja bei ihm bis jetzt auch immer zu den kurzen Haaren tendiert, aber diese halblangen, die er sich immer mit so einer bestimmten Handbewegung aus der Stirn streicht, stehen im auch ganz gut. Es trug schwarze Hosen und ein lose fallendes langärmeliges Polohemd, das seinen Bauchansatz gut kaschiert. *g* Dass er wieder einige Pfund zugelegt hat, sieht man aber auch sofort an seinem Gesicht, da seine Wangen wieder voller sind. Dies tut aber seiner Attraktivität keinen Abbruch. Für jeden, der ihn noch nie live gesehen hat, kann ich nur wiederholen, was viele Andere schon gesagt haben: Der Mann sieht in Wirklichkeit noch viel besser aus als auf Fotos oder im Fernsehen. Unglaublich aber wahr. Mein Herz schlägt allerdings auch nicht mehr höher, wenn ich ihn sehe. Irgendwie habe ich mich einfach an ihn gewöhnt und es ist, als würde man einen alten Freund wiedertreffen.
Das Q/A mit den Darstellern von TNG (Stewart, Spiner, Frakes, Wheaton), DS9 (Auberjonois, Eisenberg) und Voyager (Bob Picardo, Roxann Dawson, Robert Beltran) war mehr als unterhaltsam, und man bekam manchmal vor Lachen keine Luft. Ich werde hier nichts darüber schreiben, da ich noch einen ausführlichen 'offiziellen' Bericht auf der RAB! Website posten werde, es außerdem schon zahlreiche GB Berichte auf der ORB gibt und dieser Bericht hier eigentlich eher unsere Erlebnisse schildern soll. Auf jeden Fall haben wir uns sehr gut amüsiert. Der einzige 'Schönheitsfehler' der Veranstaltung war die Tatsache, dass das GB Programm noch nicht geliefert worden war, und wir uns daher fragten, auf was wir uns nachher die Autogramme geben lassen sollten. Dies ist um so mehr schade, da wir abends nicht nur das Programm endlich bekamen, sondern auch ein tolles Castfoto der Voyager-Crew, das für das Signing ideal gewesen wäre.
Während wir noch beratschlagten, wie wir beim Signing vorgehen sollten, hatte sich Julie schon ganz vorne angestellt, und als wir nicht kamen, diese tolle Position wieder aufgegeben. Sie war wütend und ich ging ihr nach, um mit ihr zu sprechen, als mich eine männliche Stimme stoppte, die mit amerikanischem Akzent meinen Namen rief. Robert! Er saß schon am Signingtisch, und ich hatte ihn gar nicht wahrgenommen. Ich ging also zu ihm hinüber und er begrüßte mich mit Küsschen und frage, wie es mir geht, wie lange wir da wären usw. Als Julie sah, dass es Küsschen von Robert gab, kam sie dann ganz freiwillig zurück, wurde der selben Prozedur unterzogen, und ihre Laune wurde auf der Stelle wieder besser. *g* Übrigens wurde uns im Nachhinein klar, dass Roberts uns eigentlich nur auf eine Wange küssen wollte, er von uns aber einfach auch auf die andere geküsst wurde. Sorry, Robert, aber wir leben nun mal in Frankreich. Da gibt es immer mindestens 2 Küsschen, das ist hier Tradition, in manchen Gegenden sogar 4. *g*
Wir stellten uns dann also in diese ellenlange Schlange für die Autogramme (warum tut man sich das eigentlich an? ;-) und Julie hatte beschlossen, sich das Enterprise-Poster signen zu lassen und von Robert noch das Foto von Paris, auf dem er mit Julie und Jana drauf ist. Ich war gespannt auf Robbie McNeills Reaktion auf Julie, da wir ihn ja in Blackpool getroffen hatten und Julie sich dort das Cruise-Foto hatte unterschreiben lassen. Und tatsächlich sagte er zu ihr: I know you! Und wollte wissen, woher, worauf Julie mit 'Blackpool' antwortete. Von Robert ließ ich mir dann Janas tolle Zeichnung signieren, und Jana und Uta ließen sich die No-Fans T-Shirts auf dem Rücken unterschreiben. Robert überflog den Text und schien tatsächlich leicht verwirrt. Na ja, man wird ja auch nicht jeden Tag mit No-Fans konfrontiert. *g* Jana übergab das Album, und Uli (unsere Dolmetscherin) wurde dann von Robert zurückzitiert, um ihm die Sache mit dem Album zu erklären. Dann saßen wir wieder in der Hotelhalle und ich meine noch zu Jana: Unser schönes Album! Eigentlich viel zu schade, es wegzugeben. Woraufhin Uli meinte: 'Ich hole es wieder' und wie der Wind auf die Rolltreppe zustürmte, um Robert das Ding wieder zu entreißen. Dabei rannte sie fast Louie Cruz Beltran über den Haufen, der gerade die Rolltreppe hochgekommen war, und total verwirrt unserer Uli nachstarrte, konnte er es doch einfach nicht fassen, dass diese hübsche Blonde, die mit ausgebreiteten Armen auf ihn zugerannt war, einfach so entschwand, ohne ihn eines Blickes zu würdigen. *g* Aber Uli hatte ihn gar nicht bemerkt und diskutierte nun mit Robert, der das Album nicht mehr hergeben wollte. Also Mädels, nachdem er sich so tapfer gegen Uli geschlagen hat, wird es sich das Album jetzt auch ganz bestimmt anschauen, davon bin ich überzeugt. *g*
Jetzt hieß es, sich schönmachen für den richtigen Ball, der in weniger als einer Stunde beginnen sollte. Uli war so lieb und schminkte Julie, so dass ich mich in Ruhe umziehen konnte. Wir trafen uns dann alle wieder zur Cocktailparty. Und ich muss schon sagen, die Ballroben, die dieses Jahr vorgeführt wurden, haben mich doch etwas überrascht. Auch beim letzten Ball sah man schon einige festliche Abendkleider, aber sie waren doch eher die Minderheit. Dieses Jahr aber hatten sich die Ballbesucher(innen) wirklich gestylt und es glitzerte und funkelte an allen Ecken. Nun, unsere Mädels konnten mit ihren schicken Sachen auch mithalten, und als wir in den Ballsaal kamen, stellten wir mit Freude fest, dass unser Tisch Nummer 14 sich ganz vorne, direkt links von der Bühne befand. Wir haben uns dann auch später bei Josette für die Organisation bedankt und sie hat die von Vreni mitgebrachte Schweizer Schokolade bekommen. Das Diner wurde in Windeseile serviert und wieder abserviert. Die französische feine Art des Essens war diese Hetze gerade nicht, aber das Essen war akzeptabel (sorry Leute, soll nicht arrogant klingen, aber ich bin hier in Frankreich, was das Essen betrifft, nun einmal etwas verwöhnt), und durch die Eile waren wir auch schon beim Kaffee als Robert das Programm eröffnete. Vorher war er durch den Saal gegangen und auch an unseren Tisch gekommen, um sich für unser Kommen zu bedanken. Charmant ist er, das muss man ihm lassen, und Komplimente kann er auch machen: 'You look all beautiful tonight'. *g*
Die Gesangs- und anderen musikalischen Darbietungen der Voyager Castmembers waren hervorragend. Ich bin immer wieder überrascht, wie vielfältige die Talente dieser Schauspieler sind. Gesanglich gefällt mit immer noch Tim Russ am Besten, und Julie steht voll auf Bob Picardo und seine gesungenen Parodien. Ethan Philipps mit seinem Saxophon war ebenfalls sehr gut, und auch die Songs von Roxann, Robbie und Robert waren nicht zu verachten. Robert zitierte noch ein Gedicht, was mich an das Poetry Reading im April erinnerte, und ich muss ehrlich gestehen, ich höre Robert lieber Gedichte rezitieren als dass ich ihn Chakotay spielen sehe (sorry allen Voyager Fans, aber der Mann hat nun mal viele Talente).
Später gesellten sich noch Chris und Isa zu uns, und wir tanzten dann zu Louies Musik. Wenn ich auch - wie viele von Euch wissen - Roberts Bruder nicht gerade so gerne mag, so kann ich doch neidlos zugeben, dass er ein ganz hervorragender Musiker ist. Wir stürzten uns alle auf die Tanzfläche, und auch mein Rheuma in den Knien konnte mich nicht davon abhalten, immer wieder zu tanzen. Julie war fast ununterbrochen auf der Tanzfläche und heimste für ihren Tanzstil wieder zahlreiche Komplimente ein, wenn auch dieses Mal nicht von Robert, der vor dem Saal von seinen Fans belagert wurde und sich mit ihnen fotografieren ließ. Auch Julie, Jana und Vreni ließen sich später noch mit Robert fotografieren, und der Abend verging wie im Flug. Als wir nach Mitternacht darüber spekulierten, ob Louies Band nur eine Pause machte oder der Abend schon vorbei war, erhielten wir die Antwort von Robert selbst, der auf der Bühne erschien, um uns mitzuteilen, dass die Veranstaltung leider zu Ende ginge. Louie spielte dann einen letzten Song und ließ seine Trommeln noch mal so richtig heißlaufen, dann war alles vorbei. Robert kam auch an unseren Tisch, um sich zu verabschieden, und Julie wurde noch die Ehre zuteil, dass Louie mit ihr Französisch sprach, als sie sich ein Autogramm von ihm holte.
Jana, Uli, Vreni und Antje waren müde und gingen ins Bett, aber Heidrun und Uta kamen noch für ein Stündchen mit auf unser Zimmer, um dort den Abend ausklingen zu lassen. Wir räuberten die Hotelbar, und Julie schlief dann mitten in der Unterhaltung ein. Es war doch ein langer Tag gewesen.
Am nächsten Morgen sagten wir Antje, Beate, Uta und Heidrun noch im Frühstücksraum tschüss, mit der Gewissheit, das wir uns zwar auf jeden Fall wiedersehen, aber halt doch nicht in der nächsten Zeit, da ich mein Winterquartier in Südfrankreich erst im Frühling wieder verlassen werde, um nach Norden aufzubrechen. Im Winter ist es mir in Deutschland einfach zu kalt.
Von Vreni, Jana und Uli verabschiedeten wir uns dann erst später, und zwar auf dem Hollywood Boulevard, wo wir bei 'Hamburger Hamlet' unseren Brunch einnahmen. Die 3 hatten ja noch eine Woche Ferien und fuhren zum Big Bear Lake, um dort zu relaxen und es sich gut gehen zu lassen. Dann waren Julie und ich auch schon auf den Weg zum Flughafen, gaben pünktlich um 14.00 Uhr unser Auto bei Alamo zurück und machten es uns dann gemütlich, bis abends unser Rückflug nach Frankfurt ging. Von dem Absturz in New York erfuhren wir glücklicherweise unterwegs nichts, so dass wir einen ruhigen Flug hatten und von meinen Eltern in Frankfurt wieder abgeholt wurden. Der Schock war dennoch groß, als wir in diese Eiseskälte in Deutschland kamen, und leider ist es hier in Frankreich auch nicht gerade warm, und es hat heute den ganzen Tag geregnet. Mir geht schon wieder dieses Lied im Kopf rum 'California Dreaming... on a winters day'. Na dann wollen wir nur hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder einen Galaxy Ball gibt, der uns den Vorwand liefert, unsere Ferien in sunny Southern California zu verbringen.
Bettina
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![]() Frühstück im Sheraton |
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Die TNG Crew: Stewart, Spiner, Wheaton |
Auberjonois (Odo) und Eisenberg (Nog) von DS9 |
Robert und Kollegen: Bob Picardo u. Roxann Dawson |
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Die Mädels machen sich schick für den Ball !
Unser Tisch Nr. 14
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war direkt an der Bühne
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| Ethan Philipps und sein Saxophon | Robert singt 'Only the Lonely' |
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Tim Russ und sein 'Chor' |
Louie Cruz Beltran |