
Robert
Beltran auf der FedCON XV
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19-21.05.2006:
Robert Beltran war zum dritten Mal Gast auf der FedCon, die dieses Jahr ausnahmsweise mal nicht in Bonn sondern in Fulda stattfand. Einige Gäste waren so nett, uns ihre Berichte und Fotos zur Verfügung zu stellen. Links : Monika : Bericht und Fotos Sabine : Bericht und Fotos Maggie : Bericht und Fotos Sibylle und Katrin: Fotos
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(Berichte und Fotos auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne Erlaubnis des Eigentümers nicht auf anderen Seiten veröffentlicht werden.)
Von Mini-Trekkies (erst ein paar Monate alt) bis zum "alten" Getreuen, vom Ewok bis zum Crewman war alles vertreten. Die FedCon hatte vom Hotel Esperanto in Fulda Besitz ergriffen. Für mich, die ich noch nie eine derartige Veranstaltung besucht hatte, war es eine imposante Erfahrung, auch wenn ich mir manchmal deplaciert vorkam.
Freitag Abend war es dann soweit und ich konnte Robert Beltran zum ersten Mal persönlich sehen. Und er war umwerfend - die Haare ein biβchen angegraut, aber charmant und freundlich wie eh und je. Am Panel bewies er wie immer seinen feinen Sinn für Humor. Er bekräftigte, dass viel gegen die Miβstände auf der Welt getan werden müsse. Er persönlich engagiert sich in einer politischen Gruppe, die versucht, Politiker zweifelhafter Gesinnung ihrer Position zu entmachten - ein schwieriges Unterfangen. Leider kam nicht zur Sprache, ob es derzeit konkrete Pläne von ihm gibt bezüglich Theaterauftritten oder eines neuen Filmprojektes.
Samstag war es dann soweit - ich würde die Distanz auf ca. 1 Meter verkürzen - Autogrammstunde. Irgendwie fühlte ich mich wie ein Teenager, was in meinem Alter äuβerst seltsam ist. Zaghaft näherte ich mich seinem Platz, was er mit einem reizenden "don't be shy" quittierte. Also nahm ich ihn beim Wort und lieβ auch noch ein Foto von ihm und mir anfertigen (er sieht toll darauf aus, ich wie zu erwarten eher weniger).
Sonntag, Zeit bald Abschied zu nehmen, Nachmittags fand noch eine Befragung am Panel mit vier weiteren Darstellern statt. Dabei kam dann noch zur Sprache, dass Robert Beltran an der Komposition eines Chores im Stil von Bach arbeitet - ziemlich beeindruckend seine Vielseitigkeit.
Bei Abschluβ dann noch ein letztes "Farewell" und der Traum der vergangenen drei Tage neigte sich dem Ende zu.
Eines ist sicher, sollte Robert Beltran wieder an einer Veranstaltung teilnehmen, die halbwegs in meiner Reichweite liegt, werde ich dabei sein, koste es was es wolle.
Copyright Monika P. (Mai 2006)
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Und dank Monikas Vermittlung könnt ihr hier noch Katrins FedCon Fotos bewundern.
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Nun habe ich das erste Mal in meinem Leben an einer Fedcon teilgenommen, und das auch nur, um Robert Beltran einmal in Natura zu erleben. Ich gehöre eigentlich nicht zu den „richtigen“ Star Trek Fans, aber mir gefällt die Philosophie, die dahinter steckt - Freundschaft mit andersartigen Kulturen, friedliche Lösung von Konflikten, forschen, aber möglichst nicht beeinflussen.
Als im vergangenen Jahr auf Kabel 1 TNG wiederholt wurde, habe ich mir etliche Episoden angesehen und als danach auch Voyager gesendet wurde, bin ich einfach drangeblieben. Ja, und da sah ich gleich zu Beginn in den ersten Szenen von Caretaker Robert Beltran als Maquis. Ich war sofort total begeistert von diesem Mann und die Begeisterung blieb bis zum Schluss, auch wenn er immer weniger zu sehen war. Ich habe mich durch viele, viele Seiten im Internet durchgegoogelt, um etwas über den Mann, der hinter Chakotay steckt zu erfahren. Und was ich gelesen habe, dass hat meine gute Meinung über ihn noch verstärkt.
Als bekannt wurde, dass Robert an der Fedcon teilnehmen würde, stand für mich fest, dass ich unbedingt hinfahren werde. Ich muss zugeben, ich bin mit Bangen hingefahren. Vielleicht bin ich enttäuscht, wenn ich ihn live sehe. Aber um es gleich vorwegzunehmen - das Gegenteil ist der Fall. Ich bin jetzt noch mehr von diesem Mann beeindruckt als vorher.
Dabei sah es am Anfang gar nicht so aus. Als Robert in der Opening das erste mal die Bühne betrat, da dachte ich - ja, er ist älter geworden als ich vermutet hätte. Er kam so langsam herein, die Haare etwas angegraut und glatt nach hinten gekämmt, bekleidet mit einer Lederjacke und darunter einen blauen Pullover. Auch am Anfang seines Panels am Freitag Abend wirkte er noch etwas müde. Es dauerte aber nicht lange, da wurde er munter, zog seine Jacke aus und legte los. Es wurde dann ausgesprochen lustig, der Saal bog sich bei vielen seiner Bemerkungen vor Lachen und Robert wirkte auf einmal mindestens 10 Jahre jünger. Sein Panel war nicht nur ausgesprochen lustig, sondern seine Antworten waren auch geistreich und mitunter auch erstaunlich. So wusste er offenbar über Hartz IV Bescheid, denn er sprach davon. Überhaupt wurde er ernsthaft, wenn er auf Politik oder Gerechtigkeit in der Welt - Afrika - zu sprechen kam.
Er wurde gefragt, ob er sich politisch engagieren würde und er erzählte, dass er in einer politischen Organisation tätig sei und er auch Politiker persönlich ansprechen würde. Es wurde weiter gefragt, ob er glaube, dass er dadurch irgendetwas erreichen könne. Er lachte darauf über das ganze Gesicht und fragte zurück, wie sie sich denn engagieren würde. Dieses Rückfragen scheint typisch für ihn zu sein, das hat er mehrmals gemacht. Einige Fedconbesucher schrieben nach der Fedcon in rückblickenden Berichten, dass sie sich bei Robert Beltran nicht ans Mikrofon getraut hätten. Er wurde aber nur einmal sehr hart, als er einer Frau erläuterte, dass ihr jemand Manieren beibringen sollte. Ich weiß nicht, worum es dabei ging, aber andere erzählten, er habe richtig reagiert.
Natürlich gab es auch Fragen zu Voyager, obwohl er sagte, dass er über 3 Dinge nicht sprechen will – über Politik, über Religion und über Star Trek. Seine Ansichten zu Voyager haben sich offensichtlich nicht geändert, aber er versuchte diplomatisch zu antworten. Einige etwas schärfere Bemerkungen „entschärfte er“, indem er anfügte „just kidding“.
Er wurde gefragt, was er denkt wie es mit ihm und Seven nach der Ankunft auf der Erde wohl weitergegangen sein könnte. Er verdrehte betont schwärmerisch die Augen und meinte - es wäre wunderbar geworden, alle Träume wären wahr geworden und er sagte noch mehr derartiges und am Ende brach er in Lachen aus.
Überhaupt sein Lachen!! Ich habe in einem Beitrag auf der Fedconseite den Bericht einer Frau/Mädchen? gelesen, in dem sie berichtet, wie ihr auf dem Gang im Hotel, als sie mit einem Kumpel unterwegs war, Robert begegnet sei, sie angelächelt habe und „hi“ gesagt hätte. Dieser „Robert-Moment“ hat dazu geführt, dass sie das ganze Wochenende mit einem fröhlichen Gesicht herumgelaufen wäre. Ich denke, das spricht Bände.
Ich weiß nicht mehr genau, was er in seinem ersten Panel gesagt hat und was erst im 5er Panel am Sonntag kam.
Einige Fans fragten ihn mitunter auf Spanisch, aber er meinte, er könne nur „etwas Spanisch“. Eine Untertreibung, wie man mir später versicherte. Er rezitierte ein Gedicht über Bush auf Spanisch. Es war bestimmt nichts Schmeichelhaftes.
Auf die Frage, woran er glaube, antwortete er, er glaube an Gott.
Er erzählte dann noch, dass er 3 Schauspielkurse betreue und ihm diese Arbeit sehr wichtig sei. Außerdem komponiere er gern.
Zwischendurch gab es noch eine Vielzahl lustiger Bemerkungen. Wie gesagt, er kann wunderbar witzig erzählen. Schön war seine Beschreibung einer typischen Voyagersituation. Er tippt wie wild auf seinem Monitur, das Schiff wird mal wieder angegriffen und er schwankt hin und her. Dabei ruft er „Schilde runter auf 50%, Schilde runter auf 30%,... . Zu Kate gewandt fragt er, warum er diesen Mist sagen solle. Jeder wisse doch, dass am Ende alles wieder gut ist. Darauf Kate „Just do it, Robert. Just do it“! Er hat das so wunderbar gespielt, dass wir uns fast totgelacht haben.
Er wurde gefragt, weshalb er denn in einer Folge von CSI Miami mitgespielt hätte, wo er doch keine Gastrollen in Serien mag. Antwort .“Weil ich keine Gastrollen in Serien mag“.
Er erzählte dann lustig, wie es dazu gekommen war. Sein Agent und dann die Frau, die für das casting zuständig war, beknieten ihn lange, die Rolle zu spielen. Schließlich sagte er zu, denn 1. handelte es sich nur um einen Drehtag und 2. „they payed me a lot of money“. Worauf er ein Stück aus dem ABBA song „Money makes the world go round“ sang. Es war köstlich.
Also es war ein wirklich sehr schönes Panel. Das war nicht nur meine Ansicht. In vielen Berichten und Meinungen nach der Fedcon wurde das Gleiche gesagt. Man war allgemein sehr angetan von ihm.
Am Sonnabend stand die Autogrammstunde auf dem Programm und damit Schlange stehen und warten. Die Besitzer eines Gold- bzw. Silbertickets bekamen von Nicole de Boer, Gates Mc Fadden , Connor Trinneer und Robert ein kostenloses Autogramm. Interessant für mich war, dass ein Stück vor mir in der Schlange eine junge Frau stand, die einen Hefter in der Hand hatte, in dem Filmplakate von einigen Filmen Roberts waren. Ich habe „Eating Raoul“ und „Kiss me a Killer“ erkannt.. Ich hatte den Eindruck, dass er diese Dinge gern signiert hat. Ich war natürlich sehr gespannt darauf, ihn endlich aus nächster Nähe betrachte zu können und ich muss sagen, ich war sehr beeindruckt von ihm. Die braune Haut, dunkle Augen und dazu die leicht grauen Haare - er sieht wirklich ausgesprochen gut aus. Er begrüßte mich, wie alle anderen auch , mit „hi“ und unterschrieb. Ich hatte mir vorgenommen, die Gelegenheit zu nutzen und ihn anzusprechen. Also sagte ich ihm, dass ich mich freue ihn zu sehen. Er bedankte sich und lächelte mich an. Schön!
Ich brachte es einfach nicht fertig schon zu gehen. Also suchte ich mir eine Stelle, von wo aus ich ihn noch etwas betrachten konnte, ohne dass er es bemerkt. Er war zu allen sehr freundlich, auch wenn er häufig fotografiert wurde. Besonders fiel mir seine Freundlichkeit den Kindern gegenüber auf.
Am Sonntag Vormittag habe ich mich noch ein wenig in den Händlerräumen aufgehalten. An einem Stand wurden Fotos von vergangenen Convention verkauft. Ich hätte gern Robertfotos von der FedconVI und X gekauft, aber man sagte mir, Robert Beltran Fotos seien schon Freitag oder Sonnabend ausverkauft gewesen. Es gab nur noch Gesamtfotos von der Fedcon X und ein Foto mit allen Schauspielern der Fedcon VI. Wenigstens etwas.
Am Sonntag Nachmittag gab es noch ein 5er Panel mit Gates Mc Fadden, Connor Trinneer, Nicole de Boer, Cirroc Lofton und Robert. Das Panel war nett und die Schauspieler alle sehr locker. Es gab viele Fragen, die an alle gerichtet waren, z.B. woran sie glauben (Robert: an Gott), was ihnen wichtig ist oder auch, ob sie sich schon vor ihrer Arbeit an Star Trek dafür interessiert haben (fast keiner). Wenn die Konversation zu schleppend ging, dann übernahm Robert das Mikro und moderierte. Er wirkte an diesem Tag wesentlich ausgeruhter und entspannter und sah gut aus. Da ich sehr weit vorn saß, konnte ihn gut beobachten.
Das Wochenende klang gut aus, denn ich hatte das Glück, Robert noch einmal aus unmittelbarer Nähe zu sehen, bevor ich abreisen musste. Er kam durch die große Halle gelaufen und gab noch einigen jungen Leuten, die sich ihm zaghaft näherten, Autogramme Auch dabei war er ausgesprochen freundlich und unterhielt sich noch kurz mit ihnen. Dann verließ er, verfolgt von den jungen Leuten, das Hotel, stieg in ein Taxi und war verschwunden.
Es war für mich ein unvergessliches Wochenende mit einer Vielzahl schöner Begebenheiten .Man kam mit vielen Leuten, die man nie zuvor gesehen hatte ins Gespräch. Die Atmosphäre war sehr angenehm. Die Trekkis sind ein sehr angenehmes Völkchen. Und außerdem, wo kann man schon frühstücken und dabei Walter König in die Augen schauen, der am Nachbartisch sitzt und freundlich lächelt. Oder wo bekommt man ein „hi“von Connor Trinneer gesagt, wenn man an das Frühstücksbuffet herantritt? Ein „hi“ von Robert wäre mir zwar in dieser Situation noch lieber gewesen, aber auch so war es interessant.
Das beste war natürlich für mich, dass ich Robert Beltran gesehen habe und ich sagen kann, dass er mir nun noch viel besser gefällt. Er sieht nicht nur gut aus, er ist auch intelligent und sehr freundlich. Sollte er wieder einmal in der Nähe sein, dann werde ich da sein.
Copyright Sabine (Mai 2006)
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Und dank Sabines Vermittlung könnt ihr hier noch Sibylles FedCon Fotos bewundern.
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Man kennt ja die Redensart:
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Auch in unserem Falle
trifft dies zu! Das Trekdinner Bad Hersfeld-Rotenburg ging auf Reisen, sprich:
Die Hef-Trekkies fielen zu siebt bei der FedConXV in Fulda ein! Fast schon ein
Heimspiel!
Wir, das waren: Ayala, unser Captain, auch Scheffe oder Meister genannt, Tomalak,
unser Verbindungsoffizier, DerChronist, unser Kommunikationsoffizier, Maresa,
unsere technische Leiterin, Sonnenschein und Andrea, unsere beiden Kadetten
(weil das erste Mal dabei) und ich, just Maggie. Fast so was wie Neelix, nur
dass ich nicht kochen kann ;). Obwohl, Neelix war ja auch Moraloffizier! Und
Abgassammler-Schrubber...
An einem schönen sonnigen Morgen machten wir uns auf, Ayala, Maresa und ich, und
trafen uns mit Tomalak und DemChronisten. Doch, nach tagelangem Regenwetter,
egal ob im Hessischen, im Bayerischen oder in der Pfalz, schien wirklich die
Sonne! Wenn Engel auf Reisen gehen :). Nach relativ kurzer Fahrt, wir waren nur
ca. eine 3/4 Stunde unterwegs, kamen wir in unserem Hotel an, der Wiesenmühle.
Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um eine alte, umgebaute Mühle mit
einem kleinen Wildbach und einem großen Mühlrad - traumhaft! Wir drei Mädels
teilten uns ein wirklich großes, geräumiges Zimmer unter dem Dachgiebel mit
Blick auf den Parkplatz, die Jungs legten Wert auf Einzelzimmer - wahrscheinlich
sollte ihnen niemand zusehen, wie sie sich in ihre gutsitzenden Uniformen
reinquälten ;).
Nachdem unsere Zimmer leider noch nicht fertig waren, begaben wir uns frohgemut
auf Schusters Rappen zum vornehmen Hotel Esperanto nahe dem Hauptbahnhof, um uns
in langer Schlange zur Anmeldung einzureihen. Wir liefen. Und liefen. Und
liefen... Moment mal, unsere Führungsoffiziere meinten doch, dass der Weg gar
nicht so weit wäre und nun hatten wir schon die halbe Stadt besichtigt! Wie
das? Ok, Fulda ist eine schöne Stadt, wir hatten noch reichlich Zeit bis zum
Einlass um 12.00 Uhr, die Sonne schien und so war es nicht weiter tragisch.
Trotzdem regte sich in mir ein leiser Zweifel: Diesen Weg mindestens zweimal
täglich zurücklegen? Na ja, ich war nicht alleine faul und so fuhren wir meist
mit einem Großraumtaxi.
Die Anmeldeschlange im Hotel war wirklich sehr lang, reichte von der großen
Halle bis raus ins Foyer! Aber zum Glück sind unsere Verbindungs- und
Kommunikationsoffiziere auf Zack und hatten schnell ermittelt, dass wir uns
einfach in der falschen Schlange eingereiht hatten - was nicht das einzige Mal
bleiben sollte. Relativ rasch bekamen wir also unsere Weekendkarten, die wir
immer bei uns tragen mussten, und unser Armband, das wir ebenfalls drei Tage
lang nicht abnehmen durften. Danach warteten wir darauf, dass sich die Pforten
zum Glück endlich öffnen sollten. Taten sie aber nicht. Die Öffnungszeiten
verschoben sich aus irgendwelchen, uns unbekannten Gründen um eine Stunde auf
ein Uhr. Ok, auch nicht schlimm, dann gehen wir eben zuerst was essen.
Das ist ein wesentlicher Vorteil von Fulda gegenüber Bonn: Man kann diverse
Futterplätze wie das McDonalds oder das Subway, wo´s leckere Sandwiches gibt,
bequem zu Fuß erreichen. Also auf zu McDonalds! Zwischenzeitlich kam Nachricht
von unserem Sonnenschein, er sei wohl in Fulda, in der Nähe des Hotels am Dom,
nicht weit von unserer Wiesenmühle, aber irgendwie kam er nicht weiter, denn
eine viertel Stunde später war er immer noch da. Oder schon wieder. Wie gesagt,
Fulda ist eine schöne, aber auch sehr verwinkelte Stadt! Wir machten uns
zwischenzeitlich auf zu McDonalds, kamen wieder raus, da war er - beim Hotel am
Dom. Irgendwie ist Fulda aber auch eine verdammt kleine Stadt, gelle! Lange Rede
- kurzer Sinn: Auch Sonnenschein kam wohlbehalten im Esperanto an und Andrea
fand ebenfalls zu uns – wir waren komplett und nachdem alle ihre Tickets hatten
konnte das Abenteuer beginnen!
Zuerst schauten wir nach, wo eigentlich unsere Plätze waren. Und diesmal hatten
wir tatsächlich Glück! Im Maritim in Bonn saßen wir mehr an der Seite, aber
ziemlich hinten, so dass man sich schon auf die Leinwand verlassen musste, wenn
größere Leute vor einem saßen. Hier saßen wir auf einer Tribüne, direkt über
einem Halleneingang in 2. Reihe, dann auch noch ziemlich mittig, so dass wir
eine wunderbar freie Sicht hatten. Optimal! Ayala, Tomalak, DerChronist und ich,
wir hatten, wie letztes Jahr auch, zusammen gebucht, so dass wir Plätze
nebeneinander hatten. Sonnenschein hatte Glück und saß grade eine Reihe hinter
uns, während Maresa die rechte
und Andrea die
linke Flanke deckten, passend zur WM. Alles in Hef-Trekkie-Hand!
Und dann ging´s los. Das erste Panel, das wir mitmachten, war das von Mira
Furlan. Zwar war Richard Arnold der erste, aber der gute Richard ist ja immer
überall und wenn man ihn 5x gehört hat, das reicht eigentlich *g*. Mira spielt
bei Babylon 5 die Delenn und in Lost die mysteriöse Französin, die schon auf der
Insel war. Hättet Ihr gewusst, dass Mira gebürtige Jugoslawin und ein
Sprachgenie ist? Sie hat deutsch gesprochen. Jedenfalls so lange, bis ein
Holländer meinte, er würde sie nicht verstehen... Danach kam Cirroc Lofton, der
zuerst fragte, ob wir ihn noch erkennen würden. Er hat bei Deep Space 9 den Sohn
vom Captain gespielt und war damals noch etwas jünger. Und nun könnt Ihr mich
hauen, aber ich weiß tatsächlich nicht mehr, ob wir uns dieses Panel bis zum
Ende angehört haben oder nicht! Wir wollten auch gerne zum Holodeck, wo das SG
Atlantis FanPanel stattfinden sollte und danach die Wissenschaftler dran waren,
aber der Raum war so klein, dass er ständig bis zum allerletzten Platz besetzt
war! Drei Tage lang keine Chance, da reinzukommen! Dafür war dann der Abend sehr
gelungen! Um 19 Uhr begann er mit der Opening Ceremony. Hier werden bekanntlich
nach dem Eröffnungstrailer und einem kleinen Programm zum Aufwärmen die Gäste
vorgestellt. Durchs Programm führte wie immer Marc B. Lee. Er ist ein Profi und
beherrscht sein Fach wie kein anderer! Es herrschte eine Bombenstimmung, zumal
Nessi wieder mit dabei war! Der Gute hat eine kleine Geschichte vorgetragen,
gespickt mit Namen von ST-Darstellern. War luschdisch. Aber das Beste kam
danach: Eine Saalwette á la Wetten dass! Wetten, dass ihr es nicht schafft. 200
kostümierte Fans auf einen Haufen zu versammeln? Wenn er verlieren sollte, dann
würde er ein Lied vortragen, und zwar nackt! Die Menge hat gegrölt!!! Nessi
schafft es immer wieder :). Und Marc hat sich bei der Vorstellung geschüttelt.
Endlich ging es dann mit dem Vorstellen der Gäste los. Zuerst kamen die
Wissenschaftler an die Reihe und ob man´s glaubt oder nicht: der eine oder die
andere waren schon bekannt und bekamen viel Applaus! Danach wurden die Stars auf
die Bühne gerufen, in der Reihe ihrer Bekanntheit nach, also zuerst Leutchen wir
Menina Fortunato und Clare Kramer und dann am Ende Robert Beltran, Gates
McFadden, George Takei und Walter Koenig, die beiden Dinos unter den Stars :).
Natürlich hat die Menge bei den letzten vieren getobt (besonders die Mädels bei
RB). Hach, es war einfach schön!
Danach ging es gleich mit Gates McFadden weiter, die zwar ein sehr gutes Panel
machte, aber irgendwie nicht so sehr mein Fall ist. Nichts gegen die Dame,
gelle, aber jedem Tierchen sein Plaisierchen und ihr "no Photos!"... Und dann,
endlich, langersehnt - jedenfalls von uns Hef-Trekkie-Mädels - Robert Beltran,
gutaussehend, witzig, bissig, ironisch und charmant wie immer. Auch wenn er
unsere Jungs noch nicht so ganz von sich überzeugen konnte. Den Abschluss des
Show-Abends machte dann die Show "Q vs Janeway". Dean Haglund und Claudia
Christian, zwei sehr sympathische Menschen mit viel Witz und Humor, wir haben
uns fast schiefgelacht!
Danach
haben wir uns alle in der Halle wieder gefunden und sind vereint Richtung Subway
marschiert. Dort gibt es recht leckere Sandwiches, aber auf Kaffee und sonst was
UND die haben bis 1 Uhr nachts geöffnet. War ja schon reichlich spät und man hat
ja mal Hunger. Danach im Taxi ins Hotel und nachdem wir die Ereignisse noch mal
durchgekaut hatten, ging es in die Falle. Ayala und ich schliefen echt prima,
nur unsere Maresa hatte ab und an etwas Mühe mit der Ruhe. Wir hätten zu viel
Holz gesägt. Komisch, hab gar nicht bemerkt, dass wir so aktiv waren ;).
Samstag, der Tag, an dem so vieles passieren sollte! Wir Mädels hatten ein
Treffen mit den Beltran-Fans, eine Fangruppe für RB, wie der Name schon sagt.
Maresa und Ayala sind ehemalige Mitglieder, ich ein bleibendes. Soviel als
kleine Erklärung vorweg.
Sammeln um acht zum
Frühstück! Nach und nach sind wir alle eingetrudelt, alle, bis auf Andrea, die
in einem anderen Hotel wohnte. Dafür gesellte sich dann Biene zu uns, die Ayala
vom FedCon-Board kennt. Sie hat sich uns beim Frühstück angeschlossen und fuhr
mit uns zusammen hoch zum Esperanto, wo wir Andrea aufsammelten und der Dinge
harrten, die an diesem Samstag auf uns zukommen sollten. Und es kam ganz schön
was auf uns zu, jedenfalls auf uns Mädels! Man möge mir verzeihen, wenn ich
jetzt die Panels und so durcheinander bringe bzw. gar nicht mehr erwähne. Ich
müsste lügen, könnte ich die Inhalte detailliert wiedergeben, oder die
chronologische Reihenfolge. Ich beschränke mich einfach mal auf die Erlebnisse
der Hef-Trekkies, da gibt´s noch genug zu berichten. Angefangen von uns Mädels
mit unserem Faible für Robert Beltran über unseren Tomalak, der sein Herz für
die süße, quirlige Gigi Edgley (Chiara aus Farscape) entdeckt hat, über Ayala
und ihr Walterchen bis zu Rainer, den wir zusammen mit Tomalak befördert haben.
Das Bad in der Menge, die kleinen Treffen mit diversen Schauspielern, das große
Trekdinner-Treffen, der Händlerraum, die vielen kleinen Begegnungen mit anderen
Fans, die teilweise super kostümiert waren. Menschen in Uniformen traf man
überall, aber dann waren da noch die Sturmtruppen von Darth Vader, Prinzessin
Leya, Han Solo und Chewbakka, ein supersüßer Ewok, die Klingonengruppe, und und
und. Man kam aus dem Schauen, Fotografieren und Feiern gar nicht mehr raus!
Ja, und dann kam der Moment, wo wir Mädels unsere Buben einfach mal kurzfristig
ohne nähere Erklärungen abgeschoben und uns, wie schon gesagt, mit den BFs und
Brigitte, einer Verantwortlichen der FedCon, getroffen haben. Antje, unsere
Gruppenmami bei den Beltran-Fans, hatte mit Brigitte, und diese eben mit RB, ein
Treffen ausgemacht! Man, waren wir aufgeregt *g*. Im Gänsemarsch ging es hoch in
den ersten Stock, zum Übergang in den Backstage-Bereich. Dort mussten wir etwas
warten und dann wurde die "goldene Tür" geöffnet und wir durften im Gänsemarsch
hinüber. Wir wurden instruiert, dass wir uns absolut still zu verhalten hätten
und nur gaanz leise oder gar nicht reden durften, denn es war einfach kein
freies Zimmer zu finden, so dass wir uns mit Robert in einem Raum treffen
mussten, in dem am anderen Ende gerade ein offizielles Interview mit Connor
Trineer gemacht wurde. Wir durften nicht stören und mussten uns leise hinsetzen.
Da saßen wir nun, 9 Weiber, bleich, wie die Hühner auf der Stange und warteten
auf unseren Lieblings-Actor. Die Tür ging auf und Brigitte brachte ihn uns
herein. Nervöses Grinsen überall. Robert stutzte, blickte in die Runde, grinste
dann sein unvergleichliches Lächeln und sagte leise "Hello". Nicht mal er durfte
laut sprechen! Und dann winkte er Brigitte mit einem "We have to talk!" zu sich,
die beiden gingen raus, kamen wieder rein und dann mussten wir ihnen folgen. So
standen wir alle zusammen draußen auf dem Flur, zwischen drei Türen und der
Brücke zur anderen, normalen Welt. Die zweite Tür führte zur MainBridge, durch
sie kamen und gingen die Schauspieler zur Autogrammrunde und zu ihren
Auftritten. Die dritte Tür öffnete sich, zwei Con-Mitarbeiter kamen heraus und
wollten schon abschließen, als Robert fragte, ob wir nicht da rein dürften. Die
Antwort war ein strenges "no way!", was mich doch etwas irritierte. Robert auch,
aber er machte mal wieder das Beste aus der Situation und blieb dann einfach mit
uns auf dem kleinen Flur stehen. Manch anderem hätte es wohl gereicht und hätte
sich verabschiedet. Nicht so unser Robert :). Dann ging´s los. Anita von den
BF´s überreichte ihm ein Geschenk von uns, das sie zusammen mit Antje und Annie
noch ziemlich spät ausbaldowert hatte, ein FedCon-Survival-Kit. Darin befanden
sich allerhand nützliche Dinge, die wir uns im Laufe unserer Fan-Jahre gemerkt
hatten, wie z.B. ein Reisebügeleisen, Adapter, Stadtplan von Fulda, und und und.
Olga, auch ein ehemaliges BF-Mitglied, überreichte ihm ein schönes Buch. Das Eis
war gebrochen und wir durften ihm Fragen stellen. Also, Hauptsächlich Antje und
Anita haben ihn gefragt, lauter interessante, wichtige Sachen zu seinen letzten
Filmen, seiner politischen Arbeit und seinen Workshops und ob er sich vorstellen
könnte, so was mal bei uns zu machen etc. Nun hatte ich mir ja vorgenommen, ihn
auch mal was zu fragen, und vor lauter Nervosität habe ich das andere nicht so
gut behalten können, nicht wahr. Auch latschte ständig irgendjemand über den
Gang rein in den Saal, wieder raus, wieder rein - auch Mira Furlan, die er sich
gleich mal geschnappt und umarmt hat, und Marc, der sich über ihn und die vielen
Weiber bei ihm lustig gemacht hat :). Und dann habe ich ihn zu einem letzten
veröffentlichten Film gefragt. Erst mal Lobhudelei, wie sich das gehört, zwei
tolle Szenen erwähnt (bei einer musste er selbst grinsen, die mit den Keksen)
und so. Und dann einfach gefragt, wo dieser Manticore seine Pfeile eigentlich
abschießt! Alle lachten ob dieser doofen Frage, aber er am meisten, und das war
das, was ich wollte ;). Wir Mädels sehen ihn doch so gerne lachen, gelle. Robert
hat mich aber verteidigt und gemeint, es wäre eine gute Frage, die er aber
leider auch nicht beantworten konnte. Und ob mir dieser Manticore gefallen hat.
Das Monster? Nein, das hat mir nicht gefallen! Er hat es mir nicht übel genommen
*gg*. Ob noch jemand eine Frage hätte? Heidrun? Lol, unsere Ayala erbleichte und
suchte krampfhaft nach einem Mauseloch, fand aber zum Glück keines, denn solche
Momente sind unbezahlbar!!!!! Brigitte und sein Helferlein guckten schon auf die
Uhr und wollten, dass er aufhört, aber Robert hatte uns eine halbe Stunde
zugesagt und die wollte er auch durchziehen! Aber irgendwann hat alles ein Ende,
leider. Aber zuvor sollte noch ein Gruppenfoto gemacht werden, ob es ihm recht
sei? Natürlich, sure, meinte er, ging zielstrebig auf Ayala und mich zu und nahm
mich rechts, sie links in den Arm und strahlte in die Kamera. Ich frage mich
immer noch, wie er es geschafft hat, sich zwischen uns zu drängen... Dann war er
weg.
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Maresa, Andrea, Ayala und ich schwebten auf Wolke sieben nach unten, wo wir noch
ein wenig bei den BFs sitzen blieben und das Geschehene besprachen. Nach und
nach gesellten sich unsere Buben wieder zu uns und dann bekamen auch sie endlich
teilweise mit, was eigentlich passiert war. Und an diesem Nachmittag haben wir
Tomalak dann zum Verbindungsoffizier befördert, denn wir schlenderten in
Richtung Halle, Händlerräume, MainBridge, als plötzlich Robert Beltran an uns
vorbeizog. Tomalak nicht faul dachte, was die Mädels können, das kann ich auch,
und hat ihn - schwups- angehalten, um ihm die Hand zu drücken. Und war
begeistert, dass Robert, obwohl sichtlich in Eile, tatsächlich stehen blieb, ihm
die Pfote reichte und kurz mit ihm sprach. Klein-Maggie hatte Glück, in Tomalaks
Schlepptau zu schwimmen, denn sie bekam ein Streicheln, einen Händedruck und ein
"see you later" ab ;). Aber von diesem Augenblick an war auch Tomalak ein
Beltran-Fan!
Die offizielle Autogrammstunde fand für uns erst am nächsten Tag statt, aber
immerhin war da doch noch das Fotografieren mit den Stars! Also musste Tomalak
auf unsere Taschen und Tüten und den ganzen Kram aufpassen, und wir vier Mädels
stellten uns in eine fuuurchtbar lange Schlange, um noch einmal von RB in den
Arm ge... nee, ein Foto mit einem netten Menschen, das kann man ja machen, nicht
wahr? Also wieder einreihen und warten... aber er hat sich doch tatsächlich
gefreut, uns noch mal zu sehen, also!
Tja, und dann sind Ayala und ich gerannt! Unsere Jungs hatten sich
zwischenzeitlich ihre bezahlten Autogramme abgeholt! Uns sagte man, dass wir die
erst holen könnten, wenn wir auch dran sind mit der regulären Autogrammstunde!
Also nix wie hin zu Walter Koenig und gehofft, dass der Gute auch tatsächlich
noch da ist! Bei der FedCon X hatte ihn nämlich die Müdigkeit ereilt und er war
weg :). Aber wir hatten wieder Glück, Er WAR müde, aber immerhin war er da.
Dabei haben wir auch gleich einen kurzen Blick auf den immer noch fit und jung
wirkenden Sulu, George Takei, geworfen. Und einen etwas längeren auf die
regulären Autogrammschreiber auf
der anderen Seite ;).
Alles in allem war es ein toller, erlebnis- und erfolgreicher Tag, der uns allen
viel Spaß gemacht hat und den wir bei McDonalds beendet haben. Unsere Andrea war
ganz hin und weg, war es doch ihr erstes Zusammentreffen nicht nur mit den
Hef-Trekkies im Allgemeinen, sondern auch mit unserem Spezi im Besonderen! Aber
es sollte noch doller kommen...
An diesem Abend war noch eine Vorführung von Dean Haglund und - uff -
Systemausfall... Patrick Kilpatrick? als Spock und Kirk. Wir sind nicht
hingegangen, auch wenn es gut gewesen sein soll. Aber anschließend hat Christian
Kane noch ein kleines Konzert gegeben. Der Country-Sänger mit
zwei Kollegen, die super Gitarre gespielt haben. Es war echt hörenswert!!!
Den Abend beendeten wir dann in Ruhe bei McDonalds, wo wir noch mal alles Revue
passieren ließen. Zwar stieg an diesem Abend die FedCon-Party, aber die große
Halle war nun nicht der gemütlichste Ort, die meisten drängten sich wohl eh in
der Bar, und so gingen wir nach Hause.
Der Sonntag, der letzte FedCon-Tag, brach an. Eigentlich wollte unser
Sonnenschein bereits nach dem Frühstück abreisen, aber wir konnten ihn dann doch
noch dazu überreden, wenigstens die bereits bezahlten Autogramme noch abzuholen.
Und wir hatten Glück, jedenfalls Ayala und ich, denn wir waren ziemlich unter
den ersten in der Autogrammschlange und die Leutchen waren alle frisch und
munter. Oder sollten es jedenfalls sein.
Den Anfang machte Connor Trineer, ein richtiges Schnuckelchen, der vor kurzem
Vater geworden ist. In seinem Panel hat er auch mächtig mit seinem Baby
angegeben und Fotos gezeigt. Auf meine Frage, wie alt der Kleine denn sei, war
er aber nicht so ganz so gesprächig, brummte nur ein kurzes "seven month" raus.
Nun, er hat vielleicht länger gefeiert samstags, denn ihn kennen wir ganz
anders, nicht wahr, Ayala? ;)
Dann kam Robert an die Reihe, der uns freudestrahlend gefragt hat, ob´s uns
gefällt. Keine weiteren Worte nötig.
Die nächste in der Reihe war die gute Gates McFadden. Meine Hochachtung vor
dieser Frau, die sich nicht liften ließ! DAS finde ich ganz toll. Nur ihr
ständiges "No Fotos!" und "I say ´no fotos´ and they mean ´fotos´", das hat mich
dann doch genervt. Und das Frühstücken am Autogrammtisch ohne Rücksicht auf
Verluste wie etwaige Fettflecken auf den Autogrammen... Wo sie aufgetaucht ist,
da hingen entweder Schilder mit "no fotos" oder man bekam es ständig an den Kopf
geworfen. Egal, meinetwegen kann sie weiterbrummeln *g*. Was mich genervt hat
das war, dass sie nur eine Sorte Autogrammfotos zugelassen hat, weil sie sich
auf den anderen dreien wohl nicht gefallen hat...
Als letztes kam dann Nicole de Boer dran. Auch eine richtig knuffige Person.
Leider war sie noch nicht da und wir durften uns etwas hinsetzen. Hihihi, auf
einmal kam sie angerannt, hat sich tausendmal entschuldigt und war so richtig
süß. Da wartet man doch gerne!
Wir waren dann in verschiedenen Panels und ratzfatz war es Zeit für die Closing
Ceremony, wo ein besonderes Schmankerl auf uns wartete! Marc B. Lee war fertig
mit der Welt und wusste nicht, ob er lachen oder heulen soll:
Nessi hatte seine Wette verloren!!! Nun musste er singen, und zwar irgendwie
mindestens oben ohne. Und wie kam er an? Mit einer Vorbindelatzschürze ohne Hemd
und Hosen. Er hat dann einen lustigen Song vorgetragen, bei dem es um gläserne
Badezimmertüren geht ;). Echt lustig. Aber was haben wir geschrieen, als er sich
umgedreht hat und uns den blanken Vollmond zeigte!!! Ich fall jetzt noch vom
Stuhl wenn ich nur dran denke! DAS wird eine bleibende Erinnerung sein, an die
wir immer wieder gerne denken.
Einige Stars haben noch ein paar kleine Aufführungen gemacht, beispielsweise hat
Walter Koenig was zitiert - Mensch, hat dieser kleine, leicht gebeugt gehende
ältere Herr eine Donnerstimme!!! Damit kann er jeden aus dem Hocker reißen.
George Takei hat gesungen und Gigi Edgley hat mit brennenden Fackeln jongliert!
Super, das Mädel! Nachdem alle noch mal einzeln auf die Bühne gerufen worden
waren, wurden sie mit donnerndem Applaus und Standing Ovations gefeiert, und
zwar alle! Auch die Wissenschaftler haben ihre Sache supergut gemacht und sind
auf den nächsten Cons gerngesehene Gäste!!!!!
Och jo, und wenn ich mir das Ganze so durchlese, dann fällt mir auf, dass ich
Defcon Unlimited vergessen habe! Die haben wieder eine fantastische Stuntshow
vorgeführt, Thema Star Wars!
Und damit war die FedConXV beendet. Leider, muss ich sagen. Wir waren eine sooo
tolle Truppe und hatten so viel Spaß während dieser drei Tage! Also beschlossen
wir, das Wochenende mit einem richtig guten, richtig gemütlichen Abendessen in
unserer Wiesenmühle zu beenden! Kein Fast-Food-Fraß einmal am Tag, sondern mal
was richtig leckerschmeckerschmackofatziges ;). Und jetzt ins Bett? Da hatte
unser Rainer eine hervorragende Idee: Gehen wir doch auf einen Absacker in die
Bar im Hotel Esperanto! Da waren wir die ganzen drei Tage nicht gewesen! Super
Idee, die wir alle liebend gerne aufgegriffen haben! Zwar waren die Getränke
alles andere als billig, aber dafür gab es so nette Sachen wie Klingonischen
Blutwein und Romulanisches Ale. Hat lecker geschmeckt. Je später der Abend,
desto voller wurde die Bar. Marc ist bei uns am Tisch vorbeigekommen und wir
haben uns kurz unterhalten, Christian Kane war auch da und hat mit Tomalak und
Ayala geschäkert. Es war viel los und man hat gesungen und geguckt. Plötzlich
war auch Robert da und hat uns über die Menge weg gegrüßt. Es ging die Post ab!
Aber gegen 0.30 Uhr waren wir dann fertig, müde und alle und unser Rainer hat
zum Aufbruch geblasen. Unten in der Halle stießen wir dann zufälligerweise
wieder auf Robert Beltran und Tomalak, mittlerweile unser Verbindungsoffizier,
hat sich auf ihn gestürzt und ihm zum Abschied die Hand gedrückt. Wir haben aus
der "Ferne" gewunken und Tschüss gesagt, sind raus und versuchten, uns ein Taxi
zu rufen - erfolglos! Tja, und plötzlich kam Robert raus, stutzte und sagte
"Hallo, meine Freunde!". Wir unterhielten uns eine Weile mit ihm,
verabschiedeten uns herzlich und dann kam auch schon unser Taxi. Welch netter
Ausklang eines tollen Wochendendes!
Nach einem guten Frühstück am nächsten Morgen machten wir uns dann schweren
Herzens auf den Heimweg. Im Herzen aber tragen wir die Erinnerung an eine schöne
Zeit mit guten Freunden und die Vorfreude auf das nächste Treffen.
Copyright
Maggie :) (Juni 2006)
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ausserdem:
Robert Beltran auf der
London Expo Mai 06 (in Englisch)