
Robert
Beltran auf der Chiller Theatre Expo
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13.-15.04.2007:
Robert Beltran war Gast auf der Chiller Theatre Expo, eine hauptsächlich auf Horror spezialisierte Dealer Expo, die zweimal im Jahr in New Jersey, USA abgehalten wird. Unsere Freundin Monika hat sich auf den weiten Weg dorthin gemacht und uns diesen tollen Bericht mitgebracht. Fotos findet Ihr am Ende des Berichtes.
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Eindrücke aus Parsippany, NJ
12.04.2007
Es war nicht gerade einer der besten Tage meines Lebens. Zuerst einmal war mein Magen in einer miserablen Verfassung, und als ich in Parsippany ankam, war es kalt und regnerisch. Irgendwie bin ich nicht sicher, ob mich die „Vereinigten Staaten“ mögen. Daher entschloss ich mich, diesen Tag abzuhaken, und sehr zeitig zu Bett zu gehen.
13.04.2007
Ich begann diesen Tag mit ein paar Zigaretten, einer Dusche und einem prächtigen Frühstück vom amerikanischen Buffet. Nun war ich bereit für mein Abenteuer, genannt „Chiller Theater Parsippany“.
Und es begann mit – n i c h t s. Ich sah Robert weder kommen, noch wusste ich, ob er überhaupt kommen würde oder nicht.
Gut, um 17 Uhr durften die Vorzugsticketbesitzer hinein. Ich sah den Platz, wo er sitzen sollte (starke Erinnerung an Secaucus). Aber sonst war kein Haar von ihm zu sehen – allerdings eine Menge Fotos und kein Zettel „ tut mir leid, ich kann nicht kommen“. Das war ein gutes Zeichen. Ich begann meine Runde durch die verschiedenen Räume ( immer wieder einen Blick auf seinen Platz werfend) und suchte nach Fotos von ihm, oder etwas Ähnlichem. Aber es war nichts Interessantes zu finden.
Um ca. 1815 erschien er – er trug einen Bart, wie in seiner Rolle in der Serie „Medium“. Ich hatte nur ein bisschen zu warten, dann stand ich vor ihm. Ich zeigte, welche Photographie ich gerne hätte – er meinte ich käme ihm bekannt vor. Das muss ein Trick sein! Natürlich denke ich, dass er ein ausgezeichnetes Gedächtnis hat, aber er trifft so viele Menschen, so viele verrückte Leute. Möglicherweise war es mein Akzent, meine unamerikanische Kleidung, meine Art mich zu benehmen, oder bloß der dümmliche Blick „Kannst Du Dich erinnern, wir haben uns schon einmal getroffen?“
Wie auch immer, er machte das so ausgezeichnet – ich würde ihm fast Alles glauben!
Mit einigen Zigaretten, Herumschlendern in den anderen Räumlichkeiten und einem Glas Rotwein versuchte ich mich zu beruhigen, und ging schließlich nach Mitternacht schlafen – als stolzer Besitzer eines Autogramms mit persönlicher Widmung (Monika mit k).
14.04.2007
Nach dem Frühstück brachten mich meine ersten Schritte zu den Chiller-Leuten, denn ich hatte meinen roten Punkt auf der Haut für die „Preshow“ verloren. Mit meinem neuen roten Punkt begann ich nun mich umzusehen, kaufte einen Baby-Drachen usw., bis Robert ca. um 11 Uhr erschien.
Einige Zeit beobachtete ich die Lage, entschloss mich ein paar Fotos zu machen – aber das war nicht so einfach – meine Hände zitterten, als benötigte ich einige Drinks ( ich habe wohl zu schnell fotografiert). Also ging ich, um mein zweites Foto zu kaufen. Diesmal war ich sogar fähig zu grüßen und ein bisschen zu reden. Meinen Namen brauchte ich nicht zu nennen – natürlich nicht!
Ich bekam mein Autogramm, seine „helfende Hand“ machte ein Bild von ihm und mir (Robert meinte, er sähe darauf aus wie Brahms), und ich bekam einen Kuss auf die rechte Wange ( Achtung: diese Seite des Gesichts nicht mehr waschen! *g*) Vielleicht hätte ich ihn zu diesem Zeitpunkt nach meinem Namen fragen sollen.
Voller Selbstvertrauen funktionierte es mit der Kamera gleich besser, und ich machte drei ziemlich gute Schnappschüsse. Nach einer kleinen Pause d a c h t e ich daran, noch mehr Bilder zu machen – Paparazza ist kein Beruf für mich.
Den Rest des Tages verbrachte ich damit, Leute zu beobachten und einige lausige Fotos zu schießen. Ich muss zugeben, ich bewundere diese Schauspieler: Leute zu küssen und zu umarmen, geduldig ihre Fragen zu beantworten, zu lächeln und zu unterschreiben und das Stunde um Stunde um Stunde – Schauspielerin ist kein Beruf für mich.
15.04.2007
It´s raining again …( der Beginn eines Songs).
Tja, was soll´s , ich war nicht gekommen, um den ganzen Staat New Jersey zu erobern, und ich bin es schon gewohnt beim Rauchen draußen zu erfrieren. Weitaus wichtiger war es, mein drittes Photo zu bekommen.
Seine Begrüßung war sehr, sehr herzlich und ich bekam mein Autogramm. Lästig, wie ich nun einmal bin, fragte ich um ein weiteres Foto von ihm mit mir – wenn möglich er sitzend, ich stehend – natürlich machte er mit. Dies ist ein einfacherer Weg an Fotos für Bettinas Website zu kommen. Ich hoffe, sie wird zufrieden sein : mehr als 13 ziemlich gute Bilder für sie.
Nächster Punkt: Warten ( nicht auf Godot) und nicht „singing in the rain (Song)“ sondern rauchend im Regen. Dieser Tag war nicht so geschäftig – ich denke, die meisten Leute wollten wohl nicht zur Veranstaltung schwimmen.
Zum Schluss nahm ich noch meinen ganzen Mut zusammen und fragte, ob er dieses Jahr vielleicht nach Europa kommen würde, bzw. ob er plante wieder einmal Theater zu spielen. Er erzählte, er käme vielleicht im September, oder aber würde vielleicht zu diesem Zeitpunkt in New York auf der Bühne stehen. Wir werden sehen!
Ein letzter Abschied – die Wirklichkeit hat mich wieder.
P.S.: Als ich New Jersey verließ, hörte es auf zu regnen!
Copyright Monika P. (April 2007)
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